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Satzung TC Engen

Die erste Gründungsversammlung nach dem Krieg fand am 26.3.1952 statt. Alls Vorsitzende wurde Frl. Hildegard Hierholzer und als ge­schäftsführender Vorstand Herr Emil Wehrle bestimmt. Schriftführe­rin war Frau Grete Flaig, Kassiererin Frl. Elisabeth Maise. Die Jahresbeiträge beliefen sich damals für das A-Mitglied auf DM 42,—, für das B-Mitglied auf DM 18,— und für das C-Mitglied auf DM 10,— bzw. DM 5,—. Passive Mitglieder hatten DM 6,— zu bezahlen. Im Gründungs­jahr nach dem Krieg hatte der Tennisclub Engen 32 A-Mitglieder, 12 B-Mitglieder, 8 C-Mitglieder und 12 passive Mitglieder, d. h. insge­samt 64 Mitglieder. Dies ergab Einnahmen aus den Beiträgen von ins­gesamt DM 396,—.

Nach Aussagen des Bürgermeisters der Stadt Engen wurden die Ten­nisplätze von Kriegsbeginn an bis in das Jahr 1952 nicht mehr zur Aus­übung des Tennisports benutzt und dementsprechend auch nicht mehr gepflegt. Man benötigte sie teilweise zu anderen Zwecken zum Beispiel zum Dreschen von Getreide. Außerdem wurden in der Kriegs­und Nachkriegszeit die Einfriedungen der Plätze zerstört und die Netze entwendet, sowie das Holzhäuschen zur Aufbewahrung der erforderli­chen Geräte abgebrochen und auch ungefähr hundert Meter Wasser­leitung zu den Plätzen infolge Mangels an Wasserleitungsrohren in der Nachkriegszeit entfernt. Deshalb befürwortete die Stadt Engen mit Schreiben vom 29. April1952 den Antrag auf Bezuschussung der Wie­derherstellung der Tennisplätze aus Totogeldern. Zu diesem Zeit­punkt war der Tennisclub Engen noch eine Abteilung des V~ (Verein für Rasensport). Der damalige erste Vorsitzende des VfR, Herr Dr. Michels, bat am 23.4.1952 den Südbadischen Fußballverband um Be­zuschussung der Tennisabteilung. Der Südbadische Fußballverband gab allerdings diesen Antrag wieder zurück, da nur Mittel für Fußballplätze zur Verfügung standen.

Am 22. April 1955 wurde in der Generalversammlung ein neuer Vor­stand gewählt und zwar zum 1. Vorsitzenden Herr Emil Wehrle, zum 2 Vorsitzenden Herbert Trunz, zum Spielleiter Dr. Bruno Michels, zur Schriftführerin Grete Flaig, zum Kassier Wolfgang Kauer und zum Ju­gendwart Gertrud Nolle geb. Hufenüssler. 

Vom 1. Juli 1955 datiert die nächste Platzordnung des Tennisclubs Engen. Dort wird beispielsweise bestimmt, daß laute Unterhaltung während des Spiels zu vermeiden sei. Außerdem waren Ballkinder nach festgesetzten Sätzen zu entlohnen:

2 Ballbuben pro Stunde DM —,50
1 Ballbube pro Stunde DM —,40
 

Damals war auch an dem Tennishäuschen eine Tafel angebracht, auf der sich jeder Spieler einzutragen hatte, damit für alle eine absolut geregelte Spielzeit gewährleistet war. Ein Schlüssel zu dem Tennis­platz konnte im Hotel Dietrich abgeholt werden.

 

Am 18. 2. 1956 ersuchte der Tennisclub Engen um Aufnahme in den Badischen Tennisverband. Seine Mitgliederzahl betrug 47 Erwachsene und 9 Jugendliche unter 18 Jahren. Der Badische Tennisverband hieß den Tennisclub Engen mit Schreiben vom 26.2. 65 herzlich in seinem Verband willkommen. Am 12.5. 1956 hatte der Tennisclub Engen DM 1600,— Bankschulden.

Am 26. 5. 1956 fanden erneute Vorstandswahlen statt, wobei zum 1. Vorsitzenden Herr Dr. Bruno Michels gewühlt wurde. Im selben Jahr, am 13. Oktober1956, wurde innerhalb des Clubs ein Nachwuchsturnier ausgetragen, »mit viel Eifer und Begeisterung«. Ein Tennisball im Oktober1956 mußte allerdings wegen der Ungarn-Krise kurzfristig abgesagt werden. Im Laufe des Sommers 1956 wurden beide Plätze um­zäunt. Außerdem kaufte der Tennisclub ein Netz und zwei Schiedsrich­terstühle: »Der Osterhase legte ein zweites Netz, denn das alte war nur noch ein Loch« (Protokollauszug).

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